Seit Januar 2024 bietet unsere SafeGround-Workshopreihe jungen Muslim*innen einen Safe(r) Space, um sich mit Identität, antimuslimischem Rassismus und Empowerment auseinanderzusetzen. In den geschützten Räumen von Moscheegemeinden und muslimischen Einrichtungen reflektieren die Teilnehmenden Fragen ihrer Identität und Zugehörigkeit(en), erfahren Anerkennung und setzen sich in partizipativen Formaten mit ihren persönlichen Erfahrungen von Rassismus auseinander.
Was sind die Ziele?
Unsere Workshops stärken die Teilnehmenden darin, antimuslimischen Rassismus und andere Diskriminierungsformen zu erkennen und zu benennen. Gemeinsam mit unseren Peer-Trainer*innen erarbeiten sie konkrete Strategien, um sich von rassistischen Zuschreibungen aktiv abzugrenzen. Dabei beleuchten wir die historischen, strukturellen und intersektionalen Dimensionen von antimuslimischem Rassismus.
Wir schaffen einen Raum, in dem junge Muslim*innen Ideen entwickeln können, wie sie die (post)migrantische Gesellschaft gestalten möchten. Aktuelle gesellschaftspolitische Themen, die ihren Alltag beeinflussen, greifen wir je nach Bedarf auf:
- Antimuslimischer Rassismus & gegenwärtige Verschränkungen
- Israel, Palästina und Berlin
- Medien, Desinformation, Hasskriminalität
- Geschichte der Migrationsgesellschaft
- Empowerment und Intersektionalität
Wie sind die Workshops aufgebaut?
Unser Bildungsangebot ist interaktiv, partizipativ und multimedial konzipiert. Übungen, Gruppenarbeiten, Rollenspiele und offene Diskussionen bilden den Kern der Workshops. Die Themen und Methoden werden kontinuierlich in Kooperation mit unseren Peer-Trainer*innen und basierend auf dem Feedback der Jugendlichen angepasst und weiterentwickelt.
Rückblick auf das erste Halbjahr 2025
Von Januar bis Juli fanden insgesamt acht Workshops statt, an denen rund 100 Jugendliche teilnahmen. Die hohe Beteiligung zeigt, wie groß das Bedürfnis ist, sich in einem geschützten Rahmen über eigene Diskriminierungserfahrungen auszutauschen. Die Rückmeldungen bestätigen, dass diese Räume notwendig sind, um die Jugendlichen in ihrer selbstbestimmten und positiven Identitätsentwicklung zu unterstützen. Im September geht es mit der Workshop-Reihe weiter.





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