Anlässlich des Internationalen Tages gegen Islamfeindlichkeit am 15. März 2026 lanciert der Projektverbund Community Empowerment die Plakatkampagne #unverzichtbar & #unübersehbar. Seit dem 3. März hängen in den Berliner Bezirken Reinickendorf und Mitte in öffentlichen Institutionen großformatige Plakate, die das vielfältige ehrenamtliche Engagement von Muslim*innen in den Kiezen zeigen. Die Kampagne brechen bewusst mit der Praxis, über Muslim*innen zu sprechen, und rückt stattdessen ihre eigenen Perspektiven in den Mittelpunkt.
Die Kampagne
Sieben Ehrenamtliche aus Moscheegemeinden, der Jugendarbeit und der Nachbarschaftshilfe werden auf A2-Plakaten porträtiert. Sie alle engagieren sich seit Jahren in ihren Kiezen aus persönlicher Überzeugung, religiösen Werten und tiefer Verbundenheit mit ihrer Nachbarschaft. Die Kampagne möchte das Engagement dieser Menschen in ihren Bezirken sichtbar machen.
Gleichzeitig zeigen die Porträtierten auf, dass ihr Wirken untrennbar mit der Erfahrung von antimuslimischen Rassismus verwoben ist. Sie erfahren Misstrauen in der Nachbarschaft, bürokratische Hürden oder direkte Anfeindungen bis hin zu Gewalterfahrungen.
Themenabend & gemeinsamer Iftar
Die Plakataktion mündet am 15. März 2026 um 16:30 Uhr in einen Themenabend mit Porträtausstellung und einem gemeinsamen Iftar in der DİTİB-Tegel Selimiye Gemeinde (Trettachzeile 7, 13509 Berlin). Die Ehrenamtlichen diskutieren ihre Erfahrungen mit Akteur*innen der Zivilgesellschaft, um gemeinsam Strategien gegen antimuslimischen Rassismus sowie für die Sicherheit, den Schutz und die Anerkennung des Engagements von Muslim*innen zu entwickeln.
Den Abschluss des Abends bildet ein gemeinsames Fastenbrechen (Iftar). Wir laden herzlich alle ein, gemeinsam innezuhalten, zuzuhören und miteinander zu essen.
Wann: 15. März 2026, ab 16:30 Uhr
Wo: DİTİB-Tegel Selimiye Gemeinde, Trettachzeile 7, 13509 Berlin
Programm: Portraitausstellung, Podiumsgespräch, gemeinsamer Iftar
Anmeldung über das Formular in der Veranstaltungsrubrik
Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms.







