Am 4. März 2026 richtete der Jugendvorstand der Islamischen Gemeinde Spandau e.V. in Kooperation mit dem Projektverbund Community Empowerment und dem Quartiersmanagement Spandau Neustadt das diesjährige Mädchen- und Frauen*-Iftar aus. Unter dem Titel „Generationen im Gespräch” kamen zahlreiche Frauen* und Mädchen im Paul-Schneider-Haus zusammen. Die Islamische Gemeinde Spandau e.V. wurde vor mehr als 47 Jahren von Menschen gegründet, die als sogenannte „Gastarbeiter*innen” aus der Türkei nach Deutschland kamen. An diesem Abend sprachen drei Generationen von Frauen über die Bedeutung ihrer Gemeinde.
Begegnung gezielt fördern
Um den Einstieg in Gespräche zwischen Frauen* unterschiedlicher Altersgruppen zu erleichtern, zogen die Teilnehmerinnen am Einlass Tischlose. Neben dem offiziellen Programm bot eine thematische Ausstellung zur Geschichte türkischer Communities in Berlin historische Impulse. Für jüngere Besucher*innen stand ein kreatives Ramadan-Angebot bereit.
Im Fokus: Perspektiven aus drei Generationen
Nach dem traditionellen Fastenbrechen mit dem gemeinsamen Essen am Buffet folgte das Panelgespräch. Unter dem Titel „Generationen im Gespräch“ brachte eine Paneldiskussion drei Gemeindemitgliederinnen aus der Islamischen Gemeinde Spandau e.V. aus drei Generationen zusammen. Sie teilten ihre persönlichen Erfahrungen und Geschichten aus der über 47-jährigen Historie der Gemeinde. Die Moscheegemeinde wurde dabei als Ort von Freund*innenschaft, gemeinsamen Erinnerungen und persönlicher Entwicklung beschrieben, an dem langfristige zwischenmenschliche Verbindungen entstehen.
Im Gespräch wurde deutlich, dass die Gemeinde für die Frauen vor allem ein sicherer Ort ist, dies betonten besonders ältere Generationen. Frauen aus jüngeren Generationen zeigten ,dass es mittlerweile auch weitere solche Orte für sie gibt. Alle Teilnehmerinnen eint, wie viel Engagement, Zeit und Arbeit sie ehrenamtlich für die Gemeinden leisten, auch wenn sie dabei unterschiedliche Schwerpunkte verfolgen.
Auch wurde thematisiert, dass die Gemeinde zunehmend als Teil eines größeren sozialen und politischen Umfeldes wahrgenommen wird, unter anderem durch die Verbindungen, die im Laufe der Zeit mit der Stadtgesellschaft und gesellschaftspolitischen Projekten entstanden sind.
Ausklang und Netzwerken
Der Abend endete mit informellen Austausch bei gemeinsamem Tee. Die Veranstaltung hat deutlich gezeigt, wie wertvoll und stärkend der intergenerationelle Dialog für die Community ist. Wir danken dem Jugendvorstand (Fariza-Team), allen Kooperationspartner*innen und den Teilnehmer*innen, die diesen Abend durch ihre Perspektiven bereichert haben.





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